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Die Realität heute

Wenn man beschlossen hat, etwas Geld sparen, entsteht das Problem, wie man dieses anlegen soll, unabhängig davon, ob es sich um die Altersvorsorge oder um ein etwas kurzfristigeres Ziel handelt. In diesem Falle geht man normalerweise zu seiner Bank, zu seinem Finanzvermittler oder zu einer Versicherungsgesellschaft und lässt sich beraten. Viele glauben, dass diese Beratung kostenlos sei, aber in Wirklichkeit ist es nicht so. All diese Institutionen oder Personen arbeiten in einem Interessenskonflikt mit dem Kunden, da ihr Verdienst normalerweise in den sehr hohen Provisionen bzw. Kommissionen der verkauften Produkte liegt, die für einen Laien in der Regel nicht ersichtlich sind. Je höher das Risiko eines Finanzproduktes ist, um so größer ist normalerweise auch die anfallende Provision. Es ist somit logisch, dass vorwiegend solche Finanzprodukte vorgeschlagen werden, welche risikoreicher und aufgrund hoher Provisionen für den Vermittler interessant sind. Es werden vor allem die Produkte angeboten, die den Banken, Wertpapiergesellschaften und Versicherungen und nicht deren Kunden Gewinn bringen. Dazu zählen z.B. auch die nicht quotierten Anleihen der eigenen Bank, die am Schalter angeboten werden und die angeblich „ohne Kosten“ sind. In Wirklichkeit handelt es sich aber um sogenannte Opportunitätskosten, denn in der Regel werfen diese Anleihen eine niedrigere Rendite ab, als jene, welche auf dem freien Markt erworben werden können. Die anfallenden Kosten und die niedrigen Renditen wirken sich auf Dauer wertvernichtend auf das Realvermögen der Sparer aus.

Eine weitere weit verbreitete Realität besteht darin, dass die meisten Sparer mehrere Positionen (Wertpapierdepot, Versicherungspolizzen, ...) bei verschiedenen Vermittlern haben. Da fragt man sich, wie ein Versicherungsagent eine gute Beratung vornehmen kann, wenn er nicht genauestens die Wertpapiere, die der Kunde bei einer oder mehren Banken hält, kennt? Umgekehrt gilt natürlich auch dasselbe für den Bankberater! In solchen Fällen weiß die linke Hand nicht, was die rechte macht, und dies ermöglicht kein optimales Risikomanagement, da keine zentrale Koordination vorgenommen wird.

Der unabhängige Finanzberater koordiniert wie in Dirigent die einzelnen Elemente des gesamten Vermögens der Familien, versucht es zu schützen und zu vermehren. Da der Kunde ihn bezahlt, arbeitet er ausschließlich im Interesse des Kunden. Er erhält nur direkt und ausschließlich vom Kunden (fee only) ein Honorar und es entsteht somit kein Interessenskonflikt zwischen Kunde und Berater.

Die Vorteile die durch eine fachgerechte unabhängige Finanzberatung entstehen sind wesentlich höher als die Honorarnote des Beraters.

In Italien ist dieser freiberufliche Fachmann noch wenig bekannt. In den USA und GB wendet sich hingegen schon seit vielen Jahren die Mehrheit der wohlhabenden Personen an einen unabhängigen Finanzberater.

In Europa wurde die Figur des unabhängigen Finanzberaters erstmals durch die Richtlinie 2004/39/EG (MIFID) rechtlich anerkannt. In Italien hingegen wird die rechtliche Anerkennung demnächst durch die Einführung des nationalen Berufsverzeichnisses für Personen und Gesellschaften für unabhängige Finanzberatung erfolgen.

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